ūüéÉ Schaurige Halloweengr√ľ√üe aus der OFW Pfaffendorf ūüéÉ

ūüéÉūüĎĽ Heute ist Halloween – Die Nacht der Geister! ūüßõūü¶Č

Wer rast so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben hinten auf dem Sozius,
der faselt dort was von Konfuzius.

Mein Sohn, birg lieber fest dein Gesicht!
Siehst Vater, du die Wildsauen denn nicht?
Die Dinger dort, mit stehendem Schweif?
Mein Sohn, es ist nur ein Nebelstreif!

Du liebes Kind, nun halt deinen Mund,
dein Gequatsche wird mir bald zu bunt!
Siehst du nicht die Bäume am Straßenrand,
in ihrem schwarz-gr√ľnen Bl√§ttergewand?

Mein Vater, mein Vater, merkst du denn nicht,
du rast durch die Nacht, an der Simme brennt kein Licht!
Sei ruhig, bleib ruhig, mein Kind,
ich fahr doch mit Brille, bin lang noch nicht blind!

Willst feiner Knabe du mit mir nach Haus,
dann halt dich gut fest und sieh geradeaus,
die Sterne dort oben, sie f√ľhren uns heim,
ich kenn kein Verkehrsschild, das musst du verzeih’n!

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort,
vor uns liegt Pfaffendorf, ein d√ľsterer Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau,
rechts und links Mauern, im schaurigen Grau.

Er rast hindurch, mach nirgendwo Halt,
an H√§nden und F√ľ√üen, ist mir schon ganz kalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt schau auf den Weg,
denk an die Einfahrt, die Potatschke mit Steg!

Der Vater hat’s √ľbersehen, da kracht es auch schon,
verzweifelt ruft er die Feuerwehr, sie sucht seinen einzigen Sohn.
Die Kameraden finden es, der Vater rennt zum RTW mit M√ľhe und Not,
in den Armen das Kind, wohlauf, Рnicht wie im Erlkönig Рtot.

(frei nach © H. Rehmann und Johann Wolfgang von Goethe)

Ein Dank geht an den Kameraden der Jugendfeuerwehr K√∂nigstein, der f√ľr die Fotos Model gestanden hat!

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