Papierfabrik

Die Betriebsfeuerwehr der Papierfabrik hat ein neues Fahrzeug bekommen. Bilder finden sie hier.

 

Die Betriebsfeuerwehr der Papierfabrik Louisenthal GmbH Werk Königstein besteht seit dem 18. Januar 1893 und wurde vom damaligen Besitzer Herrn Hugo Hoesch bereits 4 Wochen nach dem verheerenden Brand vom 26./27.12.1892  unter dem Namen „Freiwillige Fabrikfeuerwehr“ gegründet.

Der erste Kommandant zur damaligen Zeit war Gottfried Versock. Unter ihm wirkten Steigerzugführer Kamerad Apelt und Spritzenzugführer Kamerad Wania.

Kommandant Versock verstarb im Jahr 1913 und es übernahm Oberbrandmeister August Michel die Wehr.

Bis heute folgten weitere 9 Kameraden in dieser Funktion:

1913 – 1933             August Michel

1933 – 1939             Curt Lindemann

1939 –  1946             Joseph Minks

Im Jahre 1946 begann die Demontage der Feinpapierfabrik Königstein und damit auch deren Freiwilliger Feuerwehr.

1949 – 1954             Friedrich Apelt

1954 – 1957             Oskar Jänicke

1957 – 1973             Werner Goll

1973 – 1981             Manfred Henzchen

1981 – 1989             Dietmar Böhme

1989 – 1993             Egbert Hamisch

1993 – 2013             Dietmar Böhme

2013 – heute             Denis Hohlfeld

Die Technik der Feuerwehr:

Die Grundausstattung der neugegründeten Wehr war eine zweirädrige Abprotz- Handdruckspritze, das dazugehörige Schlauchmaterial, vier Hakenleitern und zur Waldbrandbekämpfung Hacken, Schaufeln und Spaten.

Ebenso wurde eine erste Hydrantenleitung gebaut.

Nach 1918 wurde eine mechanische Leiter zur Personenrettung angeschafft, ein Rettungsrutschtuch sowie eine zweite, aber vierrädrige Handdruckspritze. Ebenso erhielt die Wehr eine Motorspritze von Koebe, später eine Motorspritze vom Typ Flader.

Die Wehr kaufte einen PKW der zum Mannschaftswagen umgebaut wurde. Es konnte auch die Motorspritze angehängt werden.

1955 kam eine mechanische Zweiradleiter und 1957 eine TS 8 sowie Handfeuerlöscher hinzu.

1975 erwarb die Feuerwehr ein Kleinlöschfahrzeug Typ BARKAS B 1000 mit kompletter Ausrüstung.

Das Fahrzeug war bis 1997 im Einsatz und wurde durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug auf Mercedes Benz ersetzt.

Dieses Einsatzfahrzeug ist bis heute im Einsatz und wird im Dezember 2013 durch ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Rosenbauer Aufbau und auf einem Mercedes Benz Sprinter Fahrgestell ersetzt.

Die aktuelle Mannschaftsstärke der Wehr beträgt derzeit 22 Kameraden, davon 2 Frauen.

Alle seit 1990 aufgenommenen Mitglieder haben die Truppmann Ausbildung Teil 1 und 2, sowie die Truppführer Ausbildung absolviert bzw. sind für diese angemeldet.

Weiterhin wurden folgende Spezialausbildungen absolviert:

 2 Kameraden Wehrleiterausbildung

 1 Kamerad Organisiertes Selbststudium über 2 Jahre (DDR)

 2 Kameraden Gerätewartlehrgang

 4 Kameraden Gruppenführerlehrgang

12 Kameraden Funkerlehrgang

 4 Kameraden Maschinisten Lehrgang

12 Kameraden Kettensägeführerlehrgang

 7 Kameraden Atemschutzgeräteträgerlehrgang

Alle Kameraden sind außerdem als Ersthelfer ausgebildet

Im 14- tägigen Rhythmus findet ein Ausbildungsdienst statt. Dabei werden Löschangriffe in verschiedenen Abteilungen der Firma vorgenommen oder es wird in Werkswohnungen nach „vermissten“ Personen unter Atemschutz gesucht.

Großer Wert wird auf die Ausbildung im Gabelstapler fahren gelegt, um im Ernstfall brennende Baumwollballen sicher aus der Lagerhalle zu transportieren.

Ein weiterer wichtiger Ausbildungspunkt ist das Umgehen mit Feuerwehrlaufkarten, um ausgelöste Brandmelder  rasch zu finden und fremde Einsatzkräfte, die sich in der Firma nicht auskennen, schnell und sicher an den Ereignisort zu führen.

Damit möchte ich enden mit unserem Leitspruch:

„Allzeit Hilfsbereit“